Gepostet am: 29. August 2026
Geschrieben von: Dirk Schmitz
Kategorie: NRW, Stellplätze, Tanken, Technik
Vorwort
20.08. -23.08.2026
Es geht wieder auf Tour. Ich möchte mich auf die Wanderung vorbereiten. Leider hat das nicht gut geklappt.
Der Campingplatz
Schon lange nicht mehr einen Platz, der so angenehm ruhig war. Der Betreiber ist total nett und freundlich. Versorgung und Entsorgung ist durchdacht. Von hier aus kann man Superwanderungen oder eine Radtour zum Beispiel nach Münster durchführen. Mit zwölf Euro ist der Preis einfach super.

Telgte – Pferdehof Beck
Ich wollte mich mal so langsam auf die kommenden wander Events vorbereiten. Als Basis dazu habe ich mir den Platz Telgte – Pferdehof Beck ausgesucht. Meine Wanderung hatte aber blöde Nebenwirklungen. Aber dazu später.
Am Donnerstag ging es um 15:30 Uhr los in Richtung Aldekerk. KLEXi hatte Durst und ich musste noch einkaufen. Ich hatte dann das Vergnügen 77,1 Liter für 2,29 € je Liter zu kaufen. Nachdem ich am Vormittag ein Video aus Polen gesehen hatte, wo der Diesel aktuell 1,67 € kostet, hatte ich leichten Puls. Unsere Regierung und die Öl Lobby machen sich hier gerade die Taschen voll.
Ich bin dann über Land nach Kamp-Lintfort und dort auf die A42 gefahren. Ein bisschen Autobahn hopping und schon bin ich hinter Münster runter auf die Landstrasse. Das letzte Stück zum Hof ist eine Kreisstrasse. Rechts und Links Bäume und Felder und KLEXi passte gerade so auf die Strasse. Zum Glück ist mir auf der ganzen Strecke niemand entgegen gekommen. Um 17:45 Uhr stand ich bei 98.044 km auf dem Pferdehof Beck und wurde auf eine Weißbier eingeladen. Netter Betreiber der selber auch an Wohnmobilen schraubt.
Nachdem ich zuhause den LNB getauscht hatte, hatte ich versucht noch SAT Empfang zu bekommen. Aber die Anlage sagte immer noch LNB Fehler. Ich bin hin und her gerissen was ich nun mache. Einerseits brauche ich die Anlage eigentlich nicht. Auf der anderen Seite nervt es mich, dass etwas bei KLEXi defekt ist.
Ich bin dann früh ins Bett und habe tatsächlich bis 8:00 Uhr geschlafen. Totale Stille hier auf dem Platz. ein Wahnsinn. Da merkt man erst einmal, wie sehr man doch durch äußere Reize gestört wird, wenn man schläft. Zuhause wecken mich die Krähen oder die Kirchturmuhr um 6:00 Uhr. Ich habe es dann ruhig angehen lassen und bin dann auf eine 10 Km Tour gegangen. Die Tour war echt super schön und hat Spaß gemacht. Weder die Muskulatur noch meine Achillessehne machten Schwierigkeiten. Aber der rechte Schuh saß wohl nicht richtig und ich hatte eine gewaltige Blase an der rechten Verse.
Nachdem das Wandern für Samstag nicht mehr möglich war, habe ich mich dazu entschieden, mit dem Rad nach Münster zu fahren. Die Nacht war erneut super und ich war voller Energie. Mit der niederländischen Fietsknoten App hatte ich eine Tour geplant und wollte nun mal schauen, wie das denn in Deutschland klappt. Die Strecke hin und zurück war schön und ich habe mir in Münster ein paar Dinge in der Innenstadt angesehen. Ein schönes Städtchen, sehr wuselig mit einem schönen Markt. Ich kannte jemanden dem das sehr gefallen hätte.
Mein Fazit zu den Fietsknoten in Deutschland ist durchwachsen. Im Münsterland sind die roten Schilder an den Strassenschildern recht gut angebracht. Leider fehlten an einigen Stellen die Kennzeichnung, dass man hier abbiegen muss um auf dem „Radweg“ zu bleiben. Eventuell habe ich aber auch das kleine rote Schild mit dem Fahrrad nicht gefunden. Und da ich das Handy nicht permanent anhaben möchte, musste ich dann immer mal wieder anhalten und schauen wo es lang geht. Das ist mir bei den ganzen Touren in den Niederlanden vielleicht drei mal passiert. Die Stimme aus dem Handy „Klappt die Route noch.“ sagt einem dann erst recht spät, dass man falsch unterwegs ist.
Auch in den Sonntag bin ich in Ruhe gestartet. Bis 9:00 Uhr hatte ich alles soweit fertig gemacht und bin dann in Richtung Entsorgung aufgebrochen. Nachdem ich auch noch den Ölstand kontrolliert hatte, KLEXI brauchte diesmal kein Öl, sollte es über Land nach Hause gehen. Das klappte aber suboptimal.
Von Telgte aus ging es in Richtung Coesfeld und schon auf der Strecke machten mir Vollsperrungen auf der Bundesstrasse zu schaffen. Mit dem Auto ist so eine Umleitung über eine Kreisstrasse kein Problem. Aber mit KLEXi immer wieder eine spannende Sache. Nach dem ganzen hin und her über Land bin ich dann in Coesfeld auf die A31 und in Schermbeck dann wieder runter. Ich wollte dann über Wesel nach Hause. Auf der Landstrasse, kurz vor der A3 kommt dann erst das Schild, dass die Rheinbrücke bei Wesel gesperrt ist. Also bin ich auf die A3 und dann über die Autobahn nach Hause. Irgendwie wollte das diesmal nicht so klappen.
Um 12:00 Uhr stand KLEXi bei 98.217 km wieder @Home.
Bilder von der Tour findet ihr hier.




