Vorwort
11.12. - 13.12.2025
Warum den in die Ferne schweifen, Jeder kennt den Spruch. Manchmal liegen die Guten Dinge ganz nah.
Der Campingplatz
Ich war hier für zwei Nächte. Die Parzellen sind groß, alles ist gepflegt, und was ein Dreck vorhanden ist, wurde von anderen mitgebracht. Der Preis mit zehn Euro ist unschlagbar. Bezahlung mit bar oder Karte möglich. Das Schloss und der angrenzende Wald bieten sich für Wanderungen an. Einkaufen ist in der Nähe möglich. Das WLAN ist echt spitze. Kleiner Nachteil sind die Glascontainer direkt am Platz. Und die Menschen, die dort morgens früh Glasflaschen ein schmeißen.

Graf Alexander Raesfeld
Am Donnerstag konnte ich wieder erst um 17:15 Uhr starten. Es ging über Land in Richtung Wesel, dann über den Rhein zum Stellplatz Graf Alexander Raesfeld. Leider bedingt die Uhrzeit viel Verkehr auf der Strasse. Irgendwie wollen alle nach Hause und ich wollte von Zuhause weg. So habe ich bis Wesel schon fast eine Stunde gebraucht. Um 18:50 Uhr war ich dann endlich auf dem Platz und konnte KLEXi auf eine der größzügigen Parzellen abstellen. Der Tacho zeigte 87.315 Km.
Auf Grund der späten Abreise und der langen Anreise hatte sich ein gewisser Frust breit gemacht. Und wer mich kennt weis, dass ich dann zu futtern anfange. Also bin ich erst mal los gestiefelt und habe den REWE Markt besucht. So hatte ich etwas Bewegung und anschließen Fleischwurst und Mettwürstchen für den inneren Frieden. Es reichte dann noch für ein, zwei Kapitel in meinem Buch und ein Rätsel und damit war der Tag auch schon Geschichte.
Am Freitag um 6:00 Uhr hatte dann irgendein einheimischer die Idee seine Flaschen im Glascontainer zu versenken. Typisch Deutsch genau um 6:00 Uhr die erste Flasche einzuwerfen. Ich tippe ja auf einen Rentner der sonst nix zu tun hat. Ich habe dann die Heizung angeschmissen und bin noch 90 Minuten liegen geblieben. Zu zweit wäre das sicherlich schöner gewesen aber ich hatte auch so keinen Grund im dunklen aufzustehen.
Nach dem Frühstück bin ich dann auf eine Wandertour gegangen. Ein Großteil der Strecke ging durch den tollen Wald und auf Nebenstraßen. Leider gingen ein paar Kilometer aber auch über Kreisstrassen ohne Fußweg. Das war dann nicht so toll bei jedem Auto zu schauen ob man nicht besser auf den Grünstreifen tritt. Alles in allem waren das tolle 24 Kilometer. Auch wenn mein Knie das nicht ganz so toll fand. Danach habe ich mir erst mal Nudeln Arrabiata gemacht. Notiz an mich selber, 250 Gramm Nudeln sind für mich zu viel.
Der Samstag startete um Mitternacht mit ein paar halbstarken auf dem Parkplatz. Musik, röhrende Motoren aber es war dann auch nicht lange unruhig. Das anschließende Aufheizen am morgen führte dann dazu, dass die erste Gasflasche auf „leer“ gesprungen ist. Nach dem Aufstehen habe ich mir dann das Schoss noch mal in Ruhe angesehen. Das Schloss ist einen Akademie und wird für Veranstaltungen genutzt. Also war leider nichts zu besichtigen. Um 11:00 Uhr habe ich mich dann entschlossen weiter zu fahren.
Bilder von der Tour findet man hier.






