Gepostet am: 29. Juni 2026

Geschrieben von: Dirk Schmitz

Kategorie: Bayern, Stellplätze, Tanken

Vorwort

25.06. - 26.06.2026

Für die Rückreise wollte ich eigentlich wieder Pfaffenhofen anpeilen. Der Platz ist aber gesperrt und so haben wir uns für Manching entschieden. Aber die Rückfahr war turbulent.

Der Campingplatz

Max. 72 Stunden.

Ca. 30 Caravan- und Wohnmobilstellplätze, auch große Wohnmobile mit Überlängen bis 10 m, können kurzzeitig parken.

In der Zeit von 9 bis 17 Uhr können Wohnmobile, Caravans und Zugfahrzeuge mit Wohnanhängern den Stellplatz für maximal vier Stunden zum Preis von vier Euro nutzen.

Ich war hier auf der Durchreise für eine Nacht. Der Platz ist groß und man kann hier gut stehen. Versorgung und Entsorgung sieht gut aus. Der Automat klappte bei uns nur mit EC Karte. Es gibt allerdings Gäste die den Platz wie einen Campingplatz nutzen. Der Platz ist allerdings sehr laut und es ist viel Betrieb. Für eine Nacht OK.

  • Manching · Am Keltenwall
Stellplatz Am Braunweiher

Manching

Am Donnerstag morgen haben wir in Ruhe gefrühstückt. Danach ging es an die Toilettenentsorgung und der Strom wurde abgeklemmt. Die Entsorgung ist vor der Schranke, also konnten wir erst nach 7:00 Uhr da drauf. Zum Abschluss waren wir noch für die Rückreise einkaufen und ich habe KLEXi noch ein bisschen Diesel gegönnt. 55 Liter für 1,59 €/l.

Wir sind dann in einem Rutsch durch Kroatien und Slowenien gefahren um dann vor dem Karawankentunnel zu tanken. Wilmas Tank ist deutlich kleiner als meine 92 Liter und ab 450 km sucht sie lieber mal eine Tankstelle. Schon um 7:40 Uhr konnten wir die Tankstelle erreichen und ich tankte 24 Liter für 1,60 € je Liter. Normalerweise kann man die Ausfahrt 2 auf der Autobahn nehmen zur Tankstelle fahren und auf der Auffahrt 1 wieder auf die Autobahn fahren. Leider war die Auffahrt 1 aber gesperrt. Also mussten wir wieder zurück zur Auffahrt 2. Das hat uns mal eben 30 Minuten gekostet und die Strassenverhältnisse in Slowenien sind neben der Autobahn schrecklich.

Auf der Tauernautobahn habe ich mich vor dem Tauerntunnel so über einen anderen Camper aufgeregt, dass ich die falsche Ausfahrt genommen habe. Er hat uns mehrfach den Schwung am Berg genommen und wir mussten hoch kriechen. Nur ein kleiner Umweg aber es erinnerte mich daran das ich auch auf meine eigene Ratschläge hören sollte. Einfach ignorieren und die Energie entziehen. Um 14:30 Uhr brauchten wir dann mal dringend eine längere Pause. Der Rasthof Golling war die Wahl und wir wollten eine Kleinigkeit essen. Currywust und Pommes für 14,50 € und die Currywurst war echt Scheisse. Aber die Pommes machten satt.

Die Baustellen auf der Tauernautobahn haben uns richtig viel Zeit und echt Nerven gekostet. Letzteres dadurch dass einige Fahrzeugführer nicht wirklich wissen wie breit ihr Fahrzeug ist, oder es bewusst ignorieren. Wenn dann auf eine 2,1 Meter Spur von hinten einer ankommt, versuchst du ständig nach rechts auszuweichen oder wenn das nicht geht, so weit links zu fahren dass dem klar wird, er kommt hier nicht vorbei. Wie immer war es rund um München zähflüssig. Trotz sechs Spuren ist hier einfach viel zu viel los und es gibt keine Alternativen.

Um 17:45 Uhr waren wir bei 96.627 km in Manching. Das wurde dann aber auch Zeit nach 10 Stunden Fahrt. Bei Wilma ist die Klimaanlage defekt und das Wohnmobil hatte inzwischen 40 Grad Innentemperatur. Handy, Navi und Radio hatten schon den Dienst quittiert. Und Wilma war auch kurz davor.

Der Platz ist laut, wuselig und es ging kein Wind. Also kühlte es sich nicht wirklich ab. Ein grosser Unterschied zu Kroatien wo es jede Nacht kühl wurde. Wir waren dann erst mal zu Fuß einkaufen und haben noch eine Kleinigkeit gegessen. Eigentlich wollten wir dann noch das Deutschland Spiel schauen, aber meine Sat Schüssel scheint ein Fehler im LNB zu haben und Wilmas Receiver kriegt kein ARD mehr rein. Also müssen wir beide mal wieder zur Werkstatt.

Die Nacht war heiß und laut und früher hätte ich bei dem Satz geschmunzelt und „gut so“ gesagt. Aber alleine im Wohnmobil mit Silikonstöpseln in den Ohren wegen der Autobahn war das hier was anderes. Wir haben dann um 6:00 Uhr gefrühstückt und sind neben dem Stellpatz tanken gegangen. KLEXi brauchte 45 Liter für 1,68 €/L.

Wilma hatte sich einen Platz nach ca. 300 Km ausgesucht und ich wollte durch ziehen. Bei dieser Hitze hoffte ich Zuhause Abkühlung zu finden. Also trennten wir uns auf der A3 wo die A45 nach Dortmund abgeht und ich fuhr weiter. Wilma ist dann entspannt am Samstag Nachmittag nach Hause gekommen. Auf der A3 lief es eigentlich entspannt bis zum Kreuz Breitscheid. Da stand schon angeschlagen Stau voraus. Also bin ich über die A44 auf die A57 gefahren aber nach Krefeld kam hier das gleiche Ergebnis. Also in Rumeln runter und über Land. In Kapellen kommt ein neues Stück mir 30er Begrenzung. Ich war schon am Bremsen aber der Blitzer hat mich trotzdem erwischt. Ich bin mal gespannt was der Spass kostet.

Das bei uns Sommerkirmes ist, kommt KLEXi nicht auf seinen Stellplatz und ich durfte dankenswerterweise wieder bei Schravens parken.

Um 14:15 Uhr holte mich Joanne da ab und ich nahm die wichtigsten Dinge mit nach Hause, Wäsche und Kühlschrankinhalt. Der Tacho zeigte 97.223 km.