Vorwort
05.02. - 07.02.2026
Ich habe ein Blind Date in Rahden. Mal sehen wie so was läuft. Ist ja über 30 Jahre her
Der Campingplatz
Als ich ankam, war alles zugeschneit und die Parzellen waren kaum zu erkennen. Trotzdem war klar, wie man sich stellen musste. Die Anmeldung erfolgt über die paxter App und kostet zehn Euro pro Nacht. Strom und Wasser sind extra. Die Parzellen sind groß genug, die Versorgung und Entsorgung ist top gepflegt und auch bei dem Schnee alles frei. Die Stadt ist fußläufig zu erreichen.

Rahden
Ich habe im Internet jemanden kennen gelernt. So geht das ja scheinbar heute. Nach einigen WhatsApp Nachrichten bin ich auf dem Weg nach Rahden um die Dame dort zu treffen. Ich bin sehr gespannt.
Am Donnerstag geht es um 17:15 Uhr los, nachdem KLEXi schon an den Tagen vorher vorbereitet worden ist. Es geht über Wesel, die A31 / A30 / A33 und dann über Land. Nachdem ich zunächst die Adresse in der App angesteuert hatte stand ich in einem Wohngebiet in einer Sackgasse. Es gibt echt schon Witzbolde auf der Welt. Um 20:40 Uhr komme ich im dunklen auf dem Platz an. Alles ist voll Schnee und die Plätze sind gar nicht zu erkennen. Zum Glück steht da noch ein Fahrzeug.
Die Nacht ist ruhig, klar und kalt. Ich musste mir tatsächlich eine zweite Decke raus holen. Um 6:00 Uhr startet die Heizung, Wunder der Technik. Ich weiß es ganz genau, da genau um diese Uhrzeit draußen der Glascontainer geleert wird. Mein Glück bleibt mir hold. Im Wohnmobil sind es 5 Grad und ich habe mich noch mal bis 8:30 Uhr wieder eingemummelt.
Ich lasse den Morgen ruhig angehen, da wir für 12:00 Uhr zum Kaffee verabredet sind. Um 10:00 Uhr bekomme ich die Nachricht, dass unser treffen aus „familiären Gründen“ nicht stattfinden kann. Die Story wird anschließend hanebüchen und kann hier nicht geteilt werden.
Wenn dir das leben Zitronen gibt, mach Limonade draus!
Also habe ich mich angezogen und mir den Ort und die Ruine angesehen. Der Ort ist ganz nett und hat einen gewissen Charme, aber die Ruine ist einfach nur peinlich. Da stehen noch drei Mauern, die von drei Stahlseilen zusammengehalten werden. Also dafür braucht man nicht hier hin fahren.
Ich bin dann bei meiner Wanderung bei Edeka vorbei und dort über Tappas gestolpert. Der Nachmittag und Abend war knoblauchgeschwängert und scharf.
Auch die zweite Nach war sehr ruhig und diesmal habe ich hier alleine gestanden. Also entschließe ich mich weiter zu fahren. Mal sehen was der nächste Ort so zu bieten hat.





