Gepostet am: 9. März 2026

Geschrieben von: Dirk Schmitz

Vorwort

05.03. - 08.03.2026

Der erste Fisch 2026 will gegessen werden. Ab in den Norden! Aber irgendwie wieder mit Überraschungen.

Der Campingplatz

Der Platz an sich ist vollkommen OK, für 1-2. Nächte ist das OK, wenn auch dicht an der Hauptstr. gelegen, da ist es manchmal etwas lauter. Duschen und Toilette gibt es hier nicht aber die hat man ja eh dabei, was sich aber geändert hat ist der Strompreis, sonst hatte man für 1€ 8 Stunden Strom, jetzt für 1€ nur noch 1 Stunde, das ist krass und diese Preiserhöhung finde ich schon frech, wo zahlt man den sonst 24€ für 24 Std. Strom!

Der Ort ist schön und die Umgebung super zum Radfahren und Spazieren gehen, viele nette Geschäfte und Restaurants.

  • Mühlenstraße 2, 26736 Krummhörn Deutschland
Reisemobilhafen Greetsiel

Ab in den Norden

Im Gespräch mit Wilma sind wir auf die Idee gekommen mal wieder zusammen zu fahren. Wir beiden wollten wieder leckeren Fisch direkt an der Quelle holen. Also „Ab in den Norden“. Wie so häufig kam es aber wieder anders als bei mir geplant.

Nachdem ich zum 03.03.2026 gekündigt wurde und an dem Tag auch meinen Firmenwagen abgeben musste, bin ich mit dem PKW von Wilma unterwegs. Bei dem Autotausch kamen wir dann auch ins Gespräch zu diesem Wochenende. Am Donnerstag den 05.03. wollten wir beiden in den Norden starten. Wilma schlug Greetsiel vor. Ich war aber schon so häufig da, dass ich den Stellplatz in Norddeich vorgeschlagen habe, auf dem ich noch nie war. Wir einigten uns auf den Platz. Ich hatte am Donnerstag noch ein online Vorstellungsgespräch und somit ging es erst am Nachmittag los.

Ich startete um 13:00 Uhr über Land in Richtung Wesel und kurz vor Wesel traf ich dann auch Wilma und wir fuhren ab dort zusammen zur A31. Wir kamen sehr gut durch bis zur A31 und auch auf der Autobahn lief es gut. Unterwegs schaute ich aber immer wieder mit großen Augen auf die Diesel Preise. Alles jenseits der 2,10 € je Liter. Ein Wahnsinn was da gerade wieder einmal abgeht. Ich kenne Camper die gerade nicht fahren, da die Preise so hoch sind.

Ab Emden geht es dann ja über Land und schön gemütlich nach Norddeich. Und wie soll es anders sein, der Stellplatz war zwar nicht voll, aber wieder einmal ausgebucht. Das ist das blöde mit den reservierten Plätzen. Ab in den Norden lief also wieder mal anders als geplant. Also sind wir kurzfristig auf den Stellplatz am Schwimmbad ausgewichen und haben uns dort auf die teilweise matschige Wiese gestellt. Um 17:15 Uhr erstarb der Motor und KLEXi ging bei 91.507 Km erst mal wieder schlafen.

Da der Automat defekt war haben wir dann über die Easy Park App eine Nacht gebucht und 19,-€ bezahlt. Im Nachgang habe ich erfahren, dass der Platz über die Parkster App  nur 17,-€ kostet. Ich habe das aber nicht gegengeprüft und da ich weder Strom noch Sanitär brauche, habe ich mich auch nicht mit der schlechten Infrastruktur auseinander gesetzt. Nach den vier Stunden Fahrt wollte ich einfach nur noch was essen und dann meine Ruhe. Auf der Fahrt hatte mir schon die ganze Zeit mein linker Fußballen Ärger gemacht und nun beim laufen wurde klar, dass sich da was entzündet haben muss. Die letzte Wanderung wirkte also immer noch nach. Wir waren dann im Seestern essen und haben einen kurzen Blick auf das Meer geworfen. Norddeich ist immer eine Reise wert. Zurück im KLEXi musste ich dann mal mit Ibu gegensteuern um meinen Fuß zu zeigen wer hier der Chef ist.

Nach einer ruhigen Nacht wurde ich am nächsten Morgen um 7:00 Uhr vom leeren der Glascontainer geweckt. Irgendwie verfolgt mich das in den letzten Touren. Auch im Gespräch mit anderen Campern viel auf, dass die Gemeinden gerne diese Container an Stellplätzen platzieren. Nach dem Frühstück kam die Sonne richtig raus und wir haben ein Radtour nach Greetsiel gemacht. Meine Erste Tour 2026 und prompt hatte ich Ärger mit dem Akku und dem Luftdruck. Man sollte sich halt auch mal kümmern und nicht nur nutzen. In Greetsiel hatte ich meinen ersten Irish Coffee der ganz nett geknallt hat. Wir konnten dann auch feststellen, dass der Stellplatz hier leerer war als erwartet. In Norddeich war also mehr los als in Greetsiel und Greetsiel ist günstiger. Also weitere Änderung an Plan „Ab in den Norden“.

Nach der Rückkehr haben wir also beschlossen nach Greetsiel zu wechseln. Um 15:40 Uhr standen wir dann in Greetsiel und sind erst mal Kibbelinge essen gegangen. Wie immer ein Genuss, nicht so gut wie in „de Visserie“ aber gut. Schon bei der Ankunft hatte Wilma zwei Bekannte aus der Single Camper Gruppe getroffen und begrüßt. Also durfte auch ich Heike und Christoph kennenlernen. Und dann steht da plötzlich auch noch Isa auf dem Platz. Schnell waren die Stühle zusammengestellt und wir haben lange draußen gesessen und gequatscht. Irgendwie machte dann auch noch ein mobiles Haarstudio auf dem Platz auf. Ich war total fasziniert.

Greetsiel kostete nur 12,-€ pro Nach über die Easy Park App. Die Gemeinde kontrolliert den Platz aber wie einen Parkplatz und ein fehlendes Ticket kostet wohl 35,-€. Zudem wurden wohl die Strompreise angepasst auf 1,-€ pro Stunde. Zum Glück juckt mich das nicht.

Der Samstag startete kalt und nebelig. Nach dem Frühstück sind wir mit dem Rad zur Spitze des Siels gefahren und haben uns den „Otto Leuchtturm“ angesehen. Der Nebel war aber wirklich so dicht, dass wir teilweise nur 50 Meter Sichtweite auf dem Rad hatten. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit und die fehlende Sonne war es auch kalt. Also schön ist anders. Als Belohnung gab es dann aber Tee und Kuchen.

Wir sind dann am späten Nachmittag noch einmal zu De Beer essen gegangen. Diesmal hatte ich einen Backfisch mit Bratkartoffeln und der war echt gut. Wir haben dann im KLEXi mit Isa und Heike zusammen gesessen und geschnackt. Es war ein interessanter Abend und ich habe mich sehr gut unterhalten. Isa hat dann noch versucht sich im KLEXi lang zu machen. Die Stufe im Küchenbereich ist halt gewöhnungsbedürftig. Es ist aber alles gut gegangen und alle konnten heile in Ihre Wohnmobile zurückkehren.

Am Sonntag hatte ich dann wirklich keine Lust aufzustehen. Es wird Zeit dass ich endlich wieder einen festen Rhythmus kriege mit einem neuen Job. Das Lotterleben ist nicht gut für mich :-) Um 9:15 Uhr sind wir dann los und haben eine Tankstelle für Wilma gesucht. Sonntag morgens ist nicht die beste Zeit zum tanken und ich meine der Diesel stand bei 2,12 € je Liter. Den Rückweg haben wir dann komplett über die Autobahn gemacht um dann beim Wechsel von der A31 auf die A2 und auf der A2 selber im Stau zu stehen. Da wären wir über Schernbeck genauso schnell gewesen.

Um 13:30 Uhr stand KLEXi bei 91.824 km wieder @Home.

Bilder von der Tour findet ihr hier.