Vorwort
21.05. - 23.05.2026
Das Pfingstwochenende soll überall voll sein, also habe ich mir einen Platz im Hinterland ausgesucht. Es lief auch alles wie am .... Kettensäge :-)
Der Campingplatz
Man kommt nur auf den Platz, wenn man sich vorher über die Webseite des Platzes registriert hat. Dann bekommt man einen Code für die Schranke und das Waschhaus. Die Parzellen sind groß und durch Hecken voneinander abgetrennt. Die eine Hälfte der Plätze liegt in der Sonne, die andere Hälfte eher im Schatten. Durch das reservieren auf der Website kann der Platz auch vor reserviert werden. Deswegen konnte ich hier nur zwei Tage stehen. Arnheim und Nimwegen sind mit dem Fahrrad gut zu erreichen. Auch in der Nähe gibt es Einkaufsmöglichkeiten. Das WLAN funktioniert nur auf den vorderen acht Plätzen auf den hinteren Plätzen, bricht das WLAN einfach zusammen. Strom kostet extra duschen kostet extra.

Gendt
Ganz ohne Stress konnte ich am Donnerstag Nachmittag das Wohnmobil packen und mich auf den Weg nach Gendt machen. Da die Küste perspektivisch total überlaufen seien sollte, habe ich mir etwas im Hinterland gesucht. Um 15:00 Uhr startete der Motor und nach zwei Stunden über die Autobahn, war ich auch schon am Ziel. Der Tacho zeigte 94.555 km als ich vor der Schranke zum stehen kam.
Wieso eigentlich Schranke? Das lief mal wieder bei mir. Die Anmeldung für den Platz muss über deren Homepage erfolgen, danach bekommt man den Zugangscode und das Passwort für das WLAN. Und da mein Datenvolumen mal wieder verbraucht war, hat es etwas länger gedauert, bis ich endlich den Platz gebucht bekommen habe. Leider auch nur bis zum 23.05., da der Platz danach ausgebucht war. Das finde ich immer wieder ungeschickt an Stellplätzen, dass hier Plätze reserviert werden können. Wenn man mit einer Gruppe unterwegs ist, ist das ja OK, aber als Single Wohnmobil.
Für 20,25 € konnte ich dann hier ohne Strom stehen und habe mir einen Platz recht weit hinten auf dem Stellplatz gesucht. Nach dem ersten Feierabendgetränk habe ich mich dann noch einmal umgestellt, da das WLAN im hinteren Teil des Platzes richtig schlecht ist. Ich hatte mir extra einen Platz ausgesucht, der keine Reservierungsmarkierung hatte, da ich keine Lust hatte nochmal umzuparken. Es lief schon das Abendbrot, als mein Handy mit einer Niederländischen Nummer klingelte. Normalerweise bin ich bei solchen Anrufen ja immer sehr skeptisch aber auch Neugierig.
Es war die Betreiberin die mich freundlich gebeten hat auf einen anderen Platz umzuparken. Mein Platz war zwar nicht markiert, aber trotzdem ab Freitag 12:00 Uhr reserviert. Also habe ich mich das zweite mal umgestellt. Natürlich war jetzt das WLAN wieder Mist. Der Ausblick war jetzt aber wieder deutlich besser. Ein direkter Blick auf eine Pferdewiese auf der zwei kräftige Pferde standen.
Der Platz hat Nachts eine angenehme Ruhe und ich habe echt super geschlafen. Am Morgen bin ich von den Vögeln und den Sonnenstrahlen geweckt worden. Perfekt wenn es keine Krähen sind, wie bei mir Zuhause. Im KLEXi waren es zwar nur 15 Grad aber die Sonne knallte auf die Frontscheibe und so habe ich die Heizung aus gelassen.
Ich habe mir dann mit den Fietsknooten eine etwas länger Strecke nach Arnheim gesucht. Der Markt in Arnheim ist immer sehr schön ist und ich habe meine Lieblingsstände. Ich bin dann auch, wie immer, fündig geworden. Käse mit Trüffeln, drei verschiedene Salamis, Cremes, ein Stück Thunfisch und eine kleine Portion Kibbelinge durfte auch nicht fehlen. Normalerweise hätte es auch Spaß gemacht durch Arnheim zu bummeln, aber hier fühle ich mich alleine immer ein wenig verlassen. Bummeln gehen ist für mich so ein zwei Personen Ding. Das kann ich nicht alleine.
Also bin ich nach den Kibbelingen wieder zurück zum Stellplatz und habe mich in die Sonne gesetzt. So langsam bekommt der Körper Farbe. Gewisse Stellen werden aber erst mal weiß bleiben. Bekannte sind parallel auf einem FKK Platz in den Niederlanden. Ich habe für mich aber noch nicht heraus bekommen, ob ich mich da alleine wohl fühlen würde. Da muss ich noch mal in mich gehen. Ich habe dann am späten Nachmittag den Thunfisch gegrillt und zwei Aufbackbrötchen mit den Cremes gepimpt. Das war in Summe schon ein kleines Fest.
Der Samstag morgen stand dann unter dem Motto „Platzwechsel“. Zur Vorsicht hatte ich einen Platz bei Malden per E-Mail angefragt und einen Daumen nach oben bekommen. Also ging es um 8:00 Uhr über Land nach Malden.
Bilder vom Trip findet ihr hier.





