Gepostet am: 26. Oktober 2026
Geschrieben von: Dirk Schmitz
Kategorie: Niederlande, Stellplätze, Technik
Vorwort
23.10. - 25.10.2016
Nachdem ich in Enschede nichts bekommen habe bin ich nach Groenlo gefahren. Hier bin ich schon einmal mit dem Rad gewesen.
Der Campingplatz
Stellplatz befindet sich auf dem Gelände eines ehemaligen Bauernhofs. Nicht ganz ebener Wiesenuntergrund mit einzelnen Bäumen, mit Rasengitter - steinen befestigte Fahrspuren. Zentrum Groenlo 3 km.

Groenlo
Nachdem es in Enschede nicht geklappt hatte, bin ich weiter nach Groenlo gefahren. Diesmal tatsächlich ohne fahrtechnische Kapriolen. Der Platz liegt auf einem ehemaligen Bauernhof und hat wirklich alles, was der Wohnmobilist sucht. Um 13:30 Uhr stand ich bei 99.444 km auf der großen Wiese. Die Rasengittersteine zeigen einem an, wie man stehen soll. Der Betreiber kam dann vorbei und erklärte mir alles. Man kann sich für abends sogar etwas zu essen vorbestellen, das dann ans Wohnmobil gebracht wird.
Ich habe den Tag nur noch gechillt, da Wind und Regen sich ein Stelldichein gaben. Je dunkler es wurde, umso heftiger wurde es. KLEXi wurde richtig durchgeschüttelt, und zwar von außen. Obwohl die Stützen draußen waren, wackelte es gewaltig. Es war eine sehr unruhige Nacht, die erst um 9:00 Uhr endete.
Der Samstagvormittag präsentierte sich trocken und zwischendurch sogar sonnig. Also bin ich aufs Rad gestiegen und habe mir noch einmal Groenlo angesehen. Die Altstadt macht was her und hat schöne Kirchen. Außerdem musste ich noch ein paar Sachen nachkaufen. In dem Laden bin ich dann mit einer jungen Englischlehrerin ins Gespräch gekommen. Sie meinte, dass mein Akzent echt super sei. Da bin ich direkt ein Stückchen gewachsen.
Nachdem ich zurück war, habe ich dann auch direkt beim Betreiber bezahlt. 13 € pro Nacht, da ich alleine war und keinen Strom brauchte. Also, den Platz kann man sich merken. Auch die zweite Nacht ruckelte es wieder gewaltig. Und wieder war es nur der Wind, der KLEXi zum Schaukeln brachte.
Am Sonntag war ich dann um 6:30 Uhr wach, nur um festzustellen, dass wir ja Zeitumstellung hatten. Also erst mal Kaffee im Bett und noch ein bisschen lesen und Musik hören. Um 9:30 Uhr war ich dann mit allem so weit fertig und machte alles bereit zur Abfahrt.
Und schon beim Einfahren der Stützen piepte irgendetwas, und ich merkte, dass etwas nicht stimmte. Beim Versuch, den Motor zu starten, wurde dann klar, dass das nichts werden würde. Die Batterie war tot. Ich habe dann vom Platz Starthilfe bekommen und bin ganz vorsichtig nach Hause gefahren. Eigentlich wollte ich noch Gas und Diesel tanken.
Jetzt sitze ich hier zu Hause und überlege, was der Grund dafür sein könnte, dass die Batterie erneut so gelitten hat. Entweder habe ich das Radio zu lange genutzt, oder die Hubstützen ziehen bei der Kälte die Batterie leer.
Zu Hause angekommen, habe ich KLEXi an den Strom angeschlossen. Die Batterie wird nun wieder geladen, und ich riskiere es, nächste Woche so zu fahren. Vorsichtshalber habe ich aber Starthilfekabel dabei.
Um 11:30 Uhr stand KLEXi bei 99.618 km wieder @Home.
Bilder von der Tour findet ihr hier.




