Vorwort
16.04. - 19.04.2026
Nach dem ersten Campertreffen aus der Gruppe der "Die Single Camper" gab es nun ein Treffen aus der Gruppe "Single mit dem Wohnmobil on Tour". Vieles war wie erwartet aber es gab mal wieder mal Überraschungen.
Der Campingplatz
Der "Campingpark Kerstgenshof" ist ein größerer Campingplatz in schöner, ländlicher Lage. Die Stellplätze sind vornehmlich auf Wiese und teilweise auch beschattet. es gibt viele Dauercampern, die touristischen Plätze sind davon etwas abgetrennt. Die Sanitäranlagen sind teils ganz neu und sehr modern. Der Platz verfügt über ein Restaurant mit Terrasse und es gibt einen Brötchenservice. Zum Sonsbecker Ortsteil Labbeck sind es etwa 1,5km. Nach Sonsbeck selbst sind es ca. 7km, nach Xanten ca. 8km. Vor dem Campingpark befindet sich ein eigener "Womo-Stellplatz" (nicht verwechseln!).

Sonsbeck
Aus der Facebook Gruppe „Single mit dem Wohnmobil on Tour“ wurde eine Messenger Gruppe mit ca. 50 interessierten Menschen erstellt, die sich mal in NRW treffen wollen. Aus der Gruppe wurde dann eine Whats App Gruppe mit 13 Menschen erstellt, die sich für ein Treffen in Sonsbeck verabredete. Klingt kompliziert, war aber so und ging eigentlich ganz fluffig durch. Organisiert wurde alles von Yvonne die die Gruppen und das Treffen ins leben gerufen hatte.
Für mich ging es am Donnerstag um 16:15 Uhr los, nachdem ich am Vortag noch extra Frischwasser getankt hatte. Laut E-Mail vom Platz sollte Frischwasser am Platz Geld kosten und ich wollte mich nicht wieder mit Kleingeld rum ärgern. Natürlich war das Wasser am Platz kostenlos, ist ja ein Campingplatz. Aber ein bisschen Bewegung mit der Gießkanne ist halt auch nicht schlecht. Um 17:00 Uhr war ich dann bei 93.013 km auf dem Platz und wurde von zwei Damen an der Rezeption empfangen. Nach einer kurzen Einweisung fuhr ich dann auf die Gruppenwiese und suchte mir einen Platz, da mein Platz schon durch eine Mitstreiterin okkupiert worden war.
Da an den Plätze nur die Stromabrechnung mit der Servicekarte hing und alle in der Ecke ohne Strom unterwegs waren, war es eh egal wer wo gestanden hat. Mit der Servicekarte konnte mal die Schranke öffnen und auch die Duschen und Spülplätze funktionierten über die Karte. Der Camper Clean Automat an der Entsorgung funktionierte aber wieder mit Münzen. Den Camper Clean für 2,-€ habe ich am Ende der Reise genutzt, ansonsten bin ich auch ohne der angepriesenen Vorzüge des Waschhauses super klar gekommen.
Wir haben dann erst einmal im Kreis in der Sonne gesessen und uns beschnuppert. Anschließend wurde der Grill angeschmissen und viel zu viele Würstchen fanden ein jähes Ende auf dem Grill. Die Behauptung „Die schmecken auch noch kalt“ konnte während der Folgetage nicht verifiziert werden. Ich befürchte das die Würstchen in einem der Mobilen den Weg zum Homebase angetreten haben oder doch noch in der Ablage „Rund“ endeten.
Für mein Persönliches Logbuch muss ich festhalten, dass wir mit Mark (Euro), Ralf, Cord (wie die Hose), Christopher, Martin, Yvonne, Anette und Wilma zusammen saßen. Da ich ein schreckliches Namengedächtnis habe, musste ich mir erst einmal alle Personen mit Namen und Bildern ins Handy speichern.
Freitag Xanten und Grillen
Am Folgetag haben Wilma und ich eine Radtour nach Xanten gestartet und sind über die „Boxteler Bahn“ gefahren. Eine echt toll ausgebaute Fahrradstrecke zwischen dem Uedemer Hochwald und Xanten. Im Anschluss wurde vor den Campern zusammengesessen und wir haben über Reisen, Camper und das Leben gesprochen.
Inzwischen waren dann auch Stephan, Babs, Birgit, Charlotte und Stefanie angekommen. Fall ich hier Namen falsch schreibe tut mir das echt leid, aber mir lag keine Liste vor. Wir haben das Lieblingsthema aller Camper „Was für eine Toilette hast du denn?“ an den drei Tagen mehrfach intensiv besprochen bis jedem klar war wohin der Scheiß am Ende führt.
Wir haben viel gelacht und es wurde viel gefrotzelt. Die Stimmung war super und die Gruppe hatte durchgehend Spaß miteinander. Während des Grillen und Essens wurde dann aber dem einen oder anderen erst bewusst, dass es sich nicht um ein Single Camper Treffen handelte. Es war als Treffen von „Alleinreisenden“ in der Messenger Gruppe vermerkt. Da diese Gruppe aber aus der Facebook Gruppe „Single Camper“ hervor gegangen war, haben das einige nicht wirklich mit bekommen. Ich zähle mich dazu. Zu Campern die getrennt leben oder ihren Reisepartner verloren hatten, gesellten sich Camper die in alle Formen von Beziehungen steckten. So wurde die Runde auch durch laufende oder sich anbahnende Partnerschaften temporär erweitert.
Wir konnten aber die Irritationen zum Großteil in Spaß umwandeln, aber der eine oder andere Blick oder ein Grinsen blieben nicht aus. Es wurde spät und am Lagerfeuer kam sich eine Gruppe von fünf Düsseldorfer Männern näher. Es wurde um ernsthafte Themen gestritten an die sich hoffentlich am nächsten Morgen keine mehr erinnern konnte. Wir beschlossen aber das Lagerfeuer am nächsten Tag für uns zu nutzen.
Samstag am Rhein und in Xanten
Der Samstag startete sonnig und wir machten zu viert eine Radtour am Rhein entlang und durch Xanten zurück. Der Dom, Die Nordsee und Südsee und das APX liegen in Schlagdistanz zu dem Campingplatz. Ich persönlich würde zwar immer den Stellplatz direkt in Xanten wählen, da er näher dran und günstiger ist, aber für Menschen mit Wohnwagen ist das ja keine Option. Es waren zwar nur 23 Km, aber wir hatten viel Spaß auf der Runde und es gab viel zu sehen. Der Rest der Gruppe chillte derweil am Platz oder machte einen Spaziergang mit Komoot durch den Hochwald.
Zurück am Platz fing es dann an zu nieseln, aber wir haben dann zwei Wohnmobile mit den Markisen verbunden, unter der Markise des dritten Wohnmobils gegrillt und hatten viel zu lachen. Ein Teil der Gruppe ist dann im Bistro des Platzes essen gegangen, während der andere Teil gegrillt hat. Im Anschluss haben wir gemeinsam das Lagerfeuer übernommen und wieder viel zu lachen gehabt. Ein weiterer feucht fröhlicher Abend an diesem Wochenende. Am nächsten Morgen wollten wir uns dann um 9:00 Uhr zu einem Kaffee treffen um uns zu verabschieden.
Der Sonntag startete dann sonnig aber kalt und kurz vor Neun kletterten alle dann mehr oder weniger Motiviert aus dem Wohnmobil und wir trafen uns bei Stephan vor dem Camper. Leider traf sich ein anderer Teil der Gruppe zum Frühstücken vor einem anderen Camper. Bewusst oder unbewusst hat die Kommunikation hier nicht so gut geklappt. So endete das Treffen in zwei getrennten Gruppen, was die Gesamtidee aber nicht schlechter machte. Bei meinem ersten Campertreffen hatte das mit den Absprachen besser geklappt.
Gegen 10:00 Uhr starteten wir in Richtung Entsorgung an der sich schon die befürchtete Schlange gebildet hatte. Da wir um 11:00 Uhr von Platz seien mussten wollten Wilma und ich frühzeitig starten. An der Rezeption mussten wir dann noch auschecken. Mein Hinweis mit dem schlechten WLan wurde aufgenommen und bestätigt. Laut Aussage der Damen hat man sich einen Virus eingefangen und deswegen ist das WLan seit Monaten nicht mehr in Ordnung. Es war Sonntag, es war früh, ich habe das so stehen lassen.
Um 11:00 Uhr stand KLEXi bei 93.038 km wieder @ Home.
Bilder von dem Trip findet man hier.





